Bessere Studien durch geringere Patientenbelastung
Sechs Hebel, an denen dezentrale Studienelemente messbar wirken – und worauf es bei der Umsetzung ankommt.
Rekrutierung
Patienten, die ein klassisches Zentrum aus geografischen oder gesundheitlichen Gründen nicht erreichen, werden erreichbar. Das vergrößert die rekrutierbare Population spürbar.
Drop-out-Quote
Jede gesparte Anfahrt erhöht die Studientreue. Vor allem bei chronischen Indikationen und älteren Patienten zeigt sich der Effekt deutlich.
Diversität
Patienten aus ländlichen Regionen, mit Mobilitätseinschränkung oder mit familiärer Verpflichtung werden Teil der Studienpopulation – das verbessert die externe Validität.
Datenqualität
Kontinuierliche ePRO- und Wearable-Daten sind reicher und weniger von Erinnerungs-Bias geprägt als punktuelle Erhebungen im Zentrum.
Laufzeit
Schnellere Rekrutierung und niedrigere Drop-outs verkürzen die First-Patient-In-bis-Last-Patient-Out-Zeit signifikant.
Wirtschaftlichkeit
Höhere Effizienz bei gleicher oder besserer Datenqualität – pro Patient und pro Studienarm.
Was viele Pharma-Teams unterschätzen
DCT ist kein Alles-oder-Nichts. Schon ein einzelner dezentraler Baustein – etwa eine Homecare-Visite für die Routine-Blutentnahme oder ein ePRO statt Papierfragebogen – kann den Verlauf einer Studie spürbar verändern.
Wir empfehlen, früh in der Protokollphase zu prüfen, welche Visiten sich ohne regulatorisches Risiko verlagern lassen.
- Schritt 1. Visiten-Inventur des bestehenden Protokolls.
- Schritt 2. Bewertung dezentralisierbarer Aktivitäten.
- Schritt 3. Hybrid-Konzept und Studienkalkulation.
- Schritt 4. Pilot-Setup mit Nurse-Cluster und CRO-Partner.
Bereit für Ihre nächste dezentrale Studie?
Sprechen Sie mit uns über Ihr Studiendesign. Wir prüfen, welche Aktivitäten sich sinnvoll in die Häuslichkeit verlagern lassen und welches hybride Setup für Ihr Protokoll am besten passt.
